Erneuerbare Energienews aus aller Welt
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19.02.03 - Bill Clinton rockt mit den "Stones" für amerikanische Energiewende

Solarinfo-Redaktion

Ex-Präsident der USA kritisiert Umweltpolitik seines Nachfolgers Der musisch begabte ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat in Los Angeles an einem Rock-Konzert teilgenommen. Eigentlich ist das nichts besonderes, sah man Jazz- und Rock-Fan Clinton in der Vergangenheit doch öfter als Zuschauer oder Musiker auf derlei Events.

Doch das Konzert der legendären Rolling Stones, an dessen Rand Clinton unter dem Jubel der 18.000 Zuschauer auftrat, war ein besonderes, ein pikantes. Die Rolling Stones nämlich hatten die Veranstaltung vorher als "Protestaktion gegen die Umweltpolitik der US-Regierung" deklariert, und Clinton sagte sein Kommen genau aus diesem Grunde zu.

Dies berichtet die "Netzeitung" ohne weitere Quellen anzugeben. "Kauft energiesparende Autos und nutzt Solarenergie" Bereits diverse Male zuvor hatte der beliebte Ex-Präsident verlauten lassen, dass ihm die Politik seines Nachfolgers in diesem Punkt zutiefst missfalle. Überraschend hatte Clinton dann sogar Patentrezepte für ein Umdenken in Sachen Nachhaltigkeit zu bieten. Unter anderem rief er zum Umstieg auf energiesparende PKWs und zur Nutzung regenerativer Energien auf.

Neben Clinton hatten noch weitere Prominente wie die Schauspieler Cameron Diaz und Leonardo DiCaprio der Veranstaltung begewohnt und sich in ähnlicher Weise geäußert. In den Vereinigten Staaten formiert sich seit Monaten eine Bewegung gegen die Umweltpolitik der Bush-Regierung, die nicht nur von Umweltgruppen, sondern auch und insbesondere von Prominenten und ehemaligen Politikern getragen wird.
http://www.solarinfo.de/News/mag_897.cfm


10.02.03 - Aufwind Schmack realisiert ersten Windpark in der Slowakei

In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner realisiert die Aufwind Schmack GmbH Neue Energien den Windpark Cerova, das erste größere Windenergieprojekt in der Slowakei.

Geplant ist die Errichtung von vier Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 74 m und einer Nennleistung von 660 kW. Der Standort des Windparks liegt rund 80 km nördlich von Bratislava in der Region Trnava im Kreis Senica auf einer Höhe von circa 460 m über NN. Bei einer prognostizierten mittleren Windgeschwindigkeit von 5,8 m/s sollten die vier Anlagen des Windparks jährlich rund 3.600.000 kWh Windstrom produzieren.Mit den ersten Bauarbeiten wurde bereits begonnen.

Mit der für das 3. Quartal 2003 geplanten Inbetriebnahme des Windparks Cerova gewinnt damit die regenerative Stromerzeugung aus Wind auch in der Slowakei an Bedeutung. Finanziell unterstützt wird der Windpark Cerova durch das PHARE-Programm der Europäischen Kommission.


Alpine Ski-WM in St.Moritz mit Solarenergie

St. Moritz , Schweiz

Rechtzeitig zum Start der alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2003 am 1. Februar in St. Moritz liefern drei beispielhafte Photovoltaik-Anlagen der SunTechnics Fabrisolar umweltfreundlichen Strom aus der Sonne ans öffentliche Stromnetz.

Dank durchschnittlich 322 Sonnentagen im Jahr ist die Sonne seit 1930 offizielles Symbol von St. Moritz. Der wohl bekannteste Bergferienort der Welt bietet damit auch beste Standorte für Solarstromanlagen. Neben der direkten Sonneneinstrahlung kann durch den sogenannten Albedo-Effekt auch die vom Schnee reflektierte Strahlung genutzt werden, welche die Stromleistung zeitweise um bis zu 50 Prozent steigert.

Noch im WM-Jahr 2003 soll St. Moritz die höchstgelegene Energiestadt Europas werden. Die ersten Photovoltaik-Projekte der SunTechnics Fabrisolar produzieren schon heute genügend Strom für etwa 15 Privathaushalte und vermeiden Jahr für Jahr rund 30 Tonnen des Treibhausgases CO2. Entlang der Strecke der Corviglia-Standseilbahn liefern 162 Photovoltaik-Module mit einer Gesamt-Spitzenleistung von 17,8 Kilowatt Solarstrom.

Zur Finanzierung des Clean Energy Projekts in St. Moritz haben bislang 145 Privatpersonen und Unternehmen Patenschaften à 5.000 Franken übernommen, die jeweils durch ein Solarpanel symbolisiert werden. Nach dem Vorbild des "Walk of Fame" in Hollywood sind die Patennamen über den Modulen auf dem Geländer der Corviglia-Bahn verewigt. Die Südfassade der neuen Piz Nair Bergstation, 3.030 Meter über dem Meeresspiegel, wurde komplett mit Solarstrommodulen ausgestattet. Die Gesamt-Spitzenleistung dieser Anlage liegt bei 13,5 Kilowatt.

Für Besucher der vorgelagerten Terrasse bietet die Solarfassade der SunTechnics Fabrisolar einen faszinierenden Anblick dank der Spiegelungen des Himmels und der Landschaft auf den 104 Modulen. Auch auf dem Dach der Eissporthalle St. Moritz liefern 420 ebenfalls von SunTechnics Fabrisolar errichtete Photovoltaik-Module mit einer Gesamt-Spitzenleistung von 16,8 Kilowatt umweltfreundlichen Strom aus der Sonne ins Stromnetz von St. Moritz.

SunTechnics Rückfragehinweis: Conergy AG Thorsten Vespermann Öffentlichkeitsarbeit Anckelmannsplatz 1 20537 Hamburg Telefon: 0049 40/237102-171 Telefax: 0049 40/237102-148 mailto:presse@conergy.de

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** OTS0152 2003-01-24/13:37 24133

ÖKOLOGISCHE WM - WM mit Windmühlen und Solarzellen

Windmühlen und Solarzellen am Berg, zahlreiche Wasserkraftwerke in der Umgebung, bei der WM in St. Moritz setzt man auf Ökostrom. Der Schweizer Ort versucht eine Art ökologische WM durchzuführen.

Vorbild für Tirol?
Der umtriebige Kurdirektor Hanspeter Danuser ist nicht nur stolz auf der Weltmeisterschaft, sondern vor allem darauf, dass erstmals der gesamte Strombedarf des WM-Austragungsortes mit Ökostrom gedeckt wird. Alles, was während der WM an Strom aus den Steckdosen in St. Moritz kommt, ist zu 100 Prozent Ökostrom.

Kurdirektor Hanspeter Danuser "Auch Tirol ist ein Gebirgsland, das gewisse Probleme hat ähnlich wie Graubünden. Wenn diese Gebirgsregionen sich vermehrt für die Natur einsetzen und zusammenspannen mit dem Tourismus und mit der Energiewirtschaft, dann gibt es interessante Synergien."

Seilbahnen mit Solarstrom
Auch die Seilbahnen werden in St. Moritz mit Solarenergie betrieben. Dadurch dass man von der Natur lebe, müsse man diese auch schütze, so Danuser. Danuser zu "clean energy": Das Projekt "clean energy" wurde vom Gemeindeparlament zunächst massiv abgelehnt. Man wollte nicht Windmühlen am Berg, wir sind nicht in Holland. Wir haben dann Patenschaften vergeben, mit 5.000 Franken war man dabei. Wir haben 120 Solarpatenschaften mit berühmten Namen und mit Geld zustande gebracht. Damit bin ich wieder zu den Politikern und habe die Zustimmung erreicht. Man muss kämpfen für etwas, dann erreicht man auch was."

Nicht nur beim Strom setzt man auf Umweltschonung. St. Moritz verfügt auch über ein modernes Abfallkonzept. Vor allem Abfallvermeidung wird groß geschrieben. Das geht sogar soweit, dass im hiesigen Fastfood-Lokal die Hamburger nicht in Papier eingewickelt, sondern auf Porzellantellern serviert werden. Weniger Individualverkehr Den Individualverkehr versucht man aus dem Ortszentrum fernzuhalten. Hanspeter Danuser, Kurdirektor "Wir möchten Verkehrsberuhigung und werden diese durchsetzen. Wir sammeln bei der WM Erfahrung. Das Verkehrskonzept ist so, dass man nur Berechtigte in den Ort einfahren läßt die anderen parken im Parkhaus, das nach der WM noch zu bauen ist." Vorreiterrolle Die öffentlichen Busse sind dafür gratis zu benützen.

Danuser ist überzeugt, dass starke Marken wie Tirol oder das Engadin hier eine Vorreiterrolle übernehmen können. Hanspeter Danuser, Kurdirektor "Unser Hauptangebot ist die Natur, die echt gefährdet ist. Wir versuchen etwas in Gang zu setzen, wie es die Wirtschaft auch vormacht; gewisse Modeartikel werden lanciert.

Warum nicht auch für die Umwelt etwas lancieren?

Wenn St. Moritz das macht, wird es trendig, wird es sexy und wir können damit etwas auslösen mit gewaltigem Effekt." Wenn es nach Danuser geht, dann soll das Konzept eines umweltschonenden Tourismus weltweit Schule machen. Diese Story

online unter: http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=242976
ORF ON Österreich http://oesterreich.orf.at


Spannender Endspurt um Großen Österreichischen Solararchitekturpreis
Oberösterreich ist Spitzenreiter bei Einreichungen

Linz (OTS) - 39 hochkarätige Projekte aus ganz Österreich treten zum Wettbewerb um den Großen Österreichischen Solararchitekturpreis an, der heuer unter dem Motto "passiv Bauen - aktiv leben" erstmals auf der Energiesparmesse in Wels vergeben wird. Oberösterreich liegt dabei mit 14 eingereichten Projekten im absoluten Spitzenfeld, gefolgt von Niederösterreich mit 10 Bauten. 5 Projekte stammen aus Salzburg, 4 aus Vorarlberg, 2 aus Tirol und jeweils 1 Projekt aus dem Burgenland bzw. der Steiermark. Mehr als die Hälfte der Projekte sind Einfamilienhäuser, rund 15 % Büro- und Gewerbebauten, knapp 13 % Sozial- und Kulturbauten und rund 10% Mehrfamilienhäuser. Der Trend zur "Solararchitektur" ist nicht mehr aufzuhalten, daran kommt niemand mehr vorbei, kommentierte Prof. Mag. Arch. Roland Gnaiger von der Linzer Architekturschule in einer Pressekonferenz in Linz die überragende Resonanz auf die Ausschreibung. Im kommenden Jahr soll der Wettbewerb übrigens europaweit ausgeschrieben werden.

Die Projekte sind auf höchstem internationalen Architekturniveau und müssen nicht nur "technische" Kriterien erfüllen, sondern auch ein hohes Maß an Wohnqualität und Arbeitsatmosphäre aufweisen. Sie stehen für eine "neue Dimension des Wohlbefindens", meinte Ing. Wolfgang Neumann, Initiator des Wettbewerbs, auch bekannt als Gründervater des O.Ö. Energiesparverbandes, der Energiesparmesse und des Energy Globe. Neumann ist auch überzeugt, dass sich heute bei richtiger Planung und Konzeption Jeder den Traum vom eigenen "Solarhaus" erfüllen kann. Die Kosten dafür sind nicht viel höher als für ein "normales" Haus, ist er überzeugt.

Ausgewertet werden die Projekte von einer Expertenjury mit Vertretern aus den Bereichen Energie, Architektur und Umwelt. Sie werden auf der Energiesparmesse am Fachbesuchertag (6. März) präsentiert und am Eröffnungstag, 7. März 2003, prämiert. Besucher können dort diese Häuser "virtuell" via Touchscreen Raum für Raum abgehen, und eine Fülle von Information abrufen. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Linzer Architekturschule unter der Leitung von Prof. Gnaiger, der als österreichischer Vordenker zukunftsweisender Architektur gilt. Veranstalter des Wettbewerbs ist die Gmundner GEG Werbung.

Weitere Details und in Kürze auch Projektfotos unter: http://www.solararchitekturpreis.at

Rückfragehinweis: GEG Werbung Aubauerstraße 17, 4810 Gmunden, Tel.: 07612-66663-0, Fax: 07612-66663-33,

mailto:office@geg-werbung.at