30.04.2002 PRESSEAUSSENDUNG Vereinigung Calla und Südböhmische Mütter Das Staatsamt für Kernsicherheit gibt zu, daß die Prüfungen in Temelin manipuliert sind Das Staatsamt für Kernsicherheit (SUJB) gibt im Jahresbericht für das Jahr 2001 (1), den heute die Regierung verhandelte, zu, daß mit den Prüfungen, die im AKW Temelin durchgeführt werden, nicht alles in Ordnung ist. Es werden die Fortgänge laut den gemehmigten Programmen nicht eingehalten, die Beseitigung der Fehler wird verschoben, es wird die Vorbereitung der Systeme zu den Prüfungen deklariert, ohne daß es dem realen Stand entspricht, die Prüfungen werden in anderen Phasen der Inbetriebnahme verschoben usw. (2). Also die selben Vorbehalte, auf die seit dem Jahr 2000 die Vereinigung Calla und die Südböhmischen Mütter aufmerksam machen. Laut den Informationen, die die Vereinigungen erhielten, kam es zur Verschiebung einiger Proben aus dem Grund der Nichtfertigstellungen schon in der Zeit der Brennstoffeinführung in den 1. Block des AKW Temelin. Der politisch festgesetzte Termin bekam den Vorzug vor der Einhaltung der Vorschrifte, die das brauchbare Niveau der Atomsicherheit gewährleisten. Gerade deswegen lehnte SUJB wahrscheinlich die Veröffentlichung der Protokolle über die Kontrollergebnisse mit dem Abruf auf das Betriebsgeheimnis und auch absurd auf das Autorengesetz. Deshalb klagt aus diesem Grund die Vereinigung Calla das Staatsamt für Kernsicherheit beim Obergericht an, wegen des Gesetzverstoßes über das Recht auf Informationen, aber seit dem Jahr 2000 machte das gericht in dieser Sache keinen Fortschritt. "Das Staatsamt für Kernsicherheit sollte bis zur Beseitigung alles Mängel in keinem Fall eine positive Entscheidung bei der Genehmigung der einzelnen Phasen der Inbetriebnahme im AKW Temelin erteilen," sagte Dana Kuchtova von den Südböhmischen Müttern. Weitere Informationen: Anmerkungen |